Trekking in Peru

Peru - Orte & Attraktionen

Peru Touristen Führer

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Peru - Allgemeine Informationen

Peru, als drittgrößtes Land, geprägt durch eine tiefgreifende Geschichte, farbenfrohe Traditionen und abwechslungsreiche Landschaften, zählt es sicherlich zu den attraktivsten Reiseländern Südamerikas! Die Anden unterteilen das Land in drei Regionen: die Küstenebene, das Hochland und den Dschungel. Alle Regionen haben ihre geographischen und kulturellen Besonderheiten. Dies macht Peru zu einem faszinierenden Reiseland.

Da Peru nur etwas südlich des Äquators liegt, gibt es keine Jahreszeiten in unserem Sinne. Die Temperaturen sind das ganze Jahr über relativ gleich. Die Trockenzeit, also die peruanischen Wintermonate, liegen in unserem Sommer. Die regenreichen Monate liegen zwischen Dezember und Mai, dieser Zeitraum wird dementsprechend auch als Sommer bezeichnet. Die restlichen Monate sind wechselhaft.

Die wüstenhafte Küstenlandschaft hat das ganze Jahr über hohe Temperaturen, hinzu kommt die hohe Luftfeuchtigkeit, die das Reisen in den Tiefebenen erschwert. In den Wintermonaten bildet sich noch zusätzlich der Garúa, ein dichter Küstennebel, der nur selten die Sonne hindurch lässt und eine geisterhafte Stimmung hervorruft. Das Amazonasgebiet hat wesentlich höhere Niederschläge als die Küste.

Im Hochland, der Sierra, ist es angenehm kühl, in der Nacht wird es richtig kalt. Die Bergspitzen ab 5000 Meter sind schneebedeckt.

Bevölkerung

Peru hat ca. 24 Mio. Einwohner, die zum größten Teil in den Städten entlang der Küste wohnen, 8 Mio. davon alleine in Lima, der Hauptstadt des Landes. Hinzu kommen Arequipa und Trujillo, die zweit- und drittgrößten Städte mit fast jeweils einer Millionen Menschen. Im Amazonasbecken, das mehr als 60% von Peru ausmacht, leben nur 5% der Bevölkerung. In Peru herrschten schon ein Jahrhundert vor dem Eintreffen der Spanier verschiedene fortgeschrittene Kulturen. Ihre Überreste, die in Chavin, Paracas und Nazca gefunden wurden, gehen bis auf die Zeit um 1000 v. Chr. und sogar noch weiter zurück. Chan Chan, Kuélap, Machu Picchu oder Sacsayhuáman zeugen von außerordentlichen Kulturen, die das Land beherrschten. Zur Zeit der spanischen Eroberung kontrollierten die Inkas das gesamte Gebiet von der nördlichen Spitze Ecuadors bis nach Mittelchile im Süden, bis Francisco Pizarro sie im Jahre 1531 besiegte.

Zwischen Südamerikanern und Europäern gibt es einige Mentalitätsunterschiede und es treffen von beiden Seiten unterschiedliche Erwartungshaltungen aufeinander. Man sollte damit rechnen, die Erfahrung zu machen, dass sich Südamerikaner in manchen Situationen völlig anders verhalten als Europäer. Es ist also am besten, seine Erwartungshaltung nicht zu eng zu fassen und sich verschiedene Situationen offen zu verhalten.

Flora & Fauna

Die abwechslungsreiche Geographie von Peru mit langen Wüstenstreifen entlang der Küste, vergletscherten Gebirgsketten und weiten Hochebenen, ausgedehnten tropischen Regenwäldern und zahlreichen Lebensräumen, bietet einer umfangreichen Pflanzen- und Tierwelt ein zu Hause. Peru wird als das Land mit dem zweitgrößten Artenreichtum an Vögeln auf der Erde angesehen, aber auch als das, in dem die Vielfalt an Säugetieren am drittgrößten und bei den Pflanzen am fünftgrößten ist.

Die Hauptstadt Lima
Lima, das seinen Namen der falschen Aussprache des anliegenden Flusses Rio Rimac durch die Einheimischen verdankt, ist das politische, wirtschaftliche und soziale Zentrum des peruanischen Landes. Hier findet man die krassen Gegensätze zwischen Reichtum und Armut, Schönheit und Hässlichkeit vereint. Die Stadt ist eine Mischung aus Gebäuden im Kolonialstil und moderner Architektur, deren Herzstück der Plaza de Armas ist. Hier findet man die Kathedrale, den Regierungspalast und viele nahegelegene und bedeutende Kirchen, wie z.B. die Iglesia San Francisco, die Iglesia la Merced und die Iglesia Santo Domingo. Weitere empfehlenswerte Sehenswürdigkeiten sind der Plaza 2 de Mayo, wo es von Hunderten von Händlern wimmelt, die Einkaufsstraße Calle Union, das Museo de la Nacion, das Museo de Oro und die Stadtviertel Miraflores und Barranco.

Miraflores
Dieses Viertel, der zweifellos schönste und wichtigste Vorort Limas, liegt an der Pazifikküste. Neben modernen Apartmenthäusern und riesigen Villen, in denen Diplomaten, Regierungsangehörige und Geschäftsleute wohnen, befinden sich hier einige der besten Hotels der Stadt, Kinos, Restaurants, Einkaufszentren, Sprachschulen und das Nachtleben. Besonders attraktiv ist das Entertainment- und Einkaufszentrum Larco del Mar, direkt oberhalb der Küste gelegen.

Barranco
Die Gegend, in der das stärkste Nachtleben stattfindet, ist Barranco mit vielen Bars, Peñas und Nachtschwärmern, vorallem Freitags- und Samstagsabends.

Callao
Perus Hauptverkehrsknotenpunkt ist die Stadt Callao direkt im Norden von Lima. Hier befindet sich einer der größten Häfen Südamerikas und auch der internationale Flughafen von Lima.

Umgebung
In der Umgebung: Etwa 30 km südlich, aber gut mit dem Bus erreichbar, liegt die archäologische Stätte Pachacamac. Ihre Ursprünge liegen ca. 1000 Jahre vor der Zeit des Inka-Reiches. Die Anlage ist sehr weitläufig und die Pyramiden nur schlecht erhalten. Ein Ausflug lohnt sich dennoch, entlang der Strecke findet man die Badestrände der Limeños, der Bevölkerung Limas.

Die Küste

Tumbes
Perus nördlichste Küstenstadt ist Tumbes, die bis 1940 sogar zu Ecuador gehörte. Hauptattraktion sind die in Richtung Piura gelegenen, langen Strände und die Nationalparks Reserva de Biosfera del Noroeste, Parque Nacional Cerros de Amotape und Bosque Nacional de Tumbes, zu deren Flora und Fauna Krokodile, Jaguare, Kondore und typisch tropische Pflanzen zählen.

Piura
Etwa 200 km südlicher als Tumbes liegt Piura, die älteste in der Kolonialzeit gegründete Stadt. Der große, schattige und schöne Plaza de Armas mit der Kathedrale aus dem Jahre 1588 bildet den Mittelpunkt von Piura.

Chiclayo
Chiclayo ist eine der modernsten Städte Perus und wird wegen seiner freundlichen und hilfsbereiten Bevölkerung auch La Ciudad de Amistad, Stadt der Freundschaft, genannt. Während die Stadt außer dem riesigen Markt nicht sehr viele Sehenswürdigkeiten besitzt, hat die Umgebung so einiges zu bieten. Empfehlenswert sind die Grabstätten von Sipán, das dazu gehörende Brüning Museum in Lambayeque, die Pyramiden von Túcume, sowie die Küstendörfer Pimentel, Santa Rosa und Etén.

Trujillo
Trujillo, das ca. 600 km nördlich von Lima liegt, stellt die größte und bedeutendste Stadt des Nordens dar. Durch ihren Charme der Kolonialzeit, dem herrlichen Wetter und ihren ständig blühenden Blumen, wird sie auch Stadt des Frühlings genannt. Sie befindet sich direkt neben der alten Stadt Chan Chan, zur Zeit der Chimú Kultur die größte Lehmstadt der Welt und heutzutage die wichtigste Attraktion der Gegend. Sehenswert sind weiterhin noch der Plaza de Armas mit der Kathedrale, die Pyramiden Huaca del Sol und Huaca de la Luna und der Strand von Huanchaco, wo die Einheimischen noch immer die ursprünglichen Tortora-Reet Boote verwenden.

Sechín/Paramonga/Huacho
Folgt man der Panamericana von Trujillo gen Süden, gelangt man nach ca. 200 km, direkt nach der Stadt Casma, zu der Ruine von Sechín. Diese aus dem Jahre 1600 v. Chr. stammende Anlage, ist sicherlich eine der ältesten in Peru, aber noch sehr gut erhalten und sehenswert. Weitere 180 km nach Süden folgt die Ruine Paramonga mit einem riesigen Lehmtempel der Chimú-Kultur. Zu der Anlage gelangt man über die Orte Barranca und Pativilca. Auf dem Weg Richtung Lima liegt noch der kleine unscheinbare Ort Huacho. Von hier aus verkündete 1821 der General San Martín die Unabhängigkeit Perus. Heute ist sein Haus ein Museum, das besichtigt werden kann.

Pisco/Paracas
Etwa 240 km südlich von Lima liegt Pisco, der Ort, aus dem der gleichnamige Weinbrand stammt, das Nationalgetränk der Peruaner. Pisco eignet sich auch als günstiger Ausgangspunkt für die Beobachtung der Tierwelt auf den nahegelegenen Islas Ballestas und dem Nationalpark Reserva Nacional de Paracas, der auf einer Halbinsel gelegen ist und zu den trockensten Wüsten der Welt zählt. In diesem Park kann man auch sehr viel über die Kultur der Paracas lernen und in einem Museum gut erhaltene Mumien sehen. Interessant sind vor allem die Schädeltrepanationen und fein gewebte Textilien.

Ica
Nur 50 km südlich von Paracas liegt Ica, die Weinstadt Perus. Für jene, die verschiedene Weingüter besuchen und die besten Weine Perus kosten wollen, ist Ica ein absolutes Muss auf der Reiseroute! Einen weiteren Besuch Wert ist die Oase Laguna Huacachina. Dieser winzige Ort ist von riesigen Sanddünen umgeben, die sich bestens zum Sandboarden eignen. Viele der Besucher kommen auch nur zum Baden in der Lagune.

Nazca
Das Tal von Nazca ist schon seit mehr als 5000 Jahren von Menschen bewohnt. Am bekanntesten ist aber die Nazca-Kultur (200-600 n. Chr.), die viele bemalte und verzierte Keramiken, Mumien und Stoffe hinterließ. Ob diese Kultur auch die berühmten und mysteriösen Nazca-Linien geschaffen hat, ist unklar. Heute stellen diese Linien die Hauptattraktion der Region dar. Neben dem halbstündigen Rundflug ist auch ein Ausflug zu dem Beobachtungsturm zu empfehlen. Wer noch ein paar Mumien sehen will, sollte es nicht versäumen zum Cementerio de Chauchilla zu fahren, wo diese in der Wüste sitzen.

Arequipa
Arequipa, die wegen ihrer aus weißem Granit erbauten Häuser auch La Ciudad Blanca genannt wird, zählt zu den schönsten Städten Südamerikas und ist zweifellos die bezauberndste Perus. Zwar liegt diese Stadt schon in den Anden, doch ist sie leichter von der Küste zu erreichen und wird in Reiseführern deshalb unter dieser Rubrik genannt. Umgeben von einer phantastischen Berglandschaft, zu der auch der Vulkan El Misti (5842 m) gehört, besitzt diese in 2378 m Höhe gelegene Stadt ein ideales Klima mit viel Sonnenschein und einer Jahres-Durchschnittstemperatur von 19°C. Sehenswert in dieser Stadt ist der im Zentrum gelegene Plaza de Armas mit der Kathedrale, die Jesuitenkirche La Campañia und die Kirchen Santo Domingo, La Merced, San Francisco und La Recoleta. Einen besonderen Höhepunkt stellt ein Besuch des Klosters Santa Catalina dar. Das Ende des 16. Jahrhunderts erbaute Kloster wurde erst 1970 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Interessant ist auch das Museo Santuario Andinos, in dem es die im Eis gefundene Mumie Juanita zu sehen gibt.

Einen besonderen Ausflug stellen die zwei tiefsten Täler der Welt, der Cañon del Colca und der Cañon del Cotahuasi dar. Besonders das Beobachten des größten Vogels der Welt, dem Kondor, hat seinen Reiz. Für einen Ausflug sollte man mit mindestens zwei Tagen rechnen.

Die Anden

Cajamarca
In den nördlichen Anden Perus liegt Cajamarca (2650 m), die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Es ist eine traditionelle, ruhige und durch die Kolonialzeit geprägte Stadt, in der man beeindruckende Bauten der Spanier, interessante Menschen und Bräuche kennenlernen kann. Hier war es, wo der letzte Inka Atahualpa gefangen genommen worden ist und die Spanier das Inka Reich erloschen. Sehenswert ist das Gebäude mit dem El Cuarto del Rescate (Lösegeld-Zimmer), wo Atahualpa festgehalten wurde, der Belén-Komplex aus dem 17. Jh., die Steintreppe Cerro de Apolonia, von dessen Berg man eine super Aussicht über die Stadt hat und die Kirche San Francisco. Auch die Umgebung bietet so einige Attraktionen. Nur ca. 6 km entfernt, findet man die Baños del Inca, heiße Thermalquellen, in denen man für 1 US Dollar die Stunde baden kann. Etwas weiter liegt Cumbe Mayo, eine Anlage mit verschiedenen Kilometer langen Kanälen aus der Inka Zeit, die Anlage der Ventanillas de Otuzco, eine Begräbnisstätte aus der Zeit der Inka und das Dorf Llacanora, wo einige der Einwohner auf traditionellen, drei Meter langen Bambustrompeten, den claríns, spielen.

Chachapoyas
Die ruhige und hübsche Stadt Chachapoyas liegt auf ca. 2000 Meter und ist durch ihre schwere Erreichbarkeit nur wenig besucht. Hier wurden viele, aber bisher wenig bekannte Ausgrabungen gemacht. Eine davon ist die riesige oval förmige Stadt Kuélap, die auf einer 3000 Meter hohen Bergkuppe oberhalb des Rio Utcubamba liegt. In dem Gebiet östlich von Chachapoyas befinden sich die in dem Amazonas-Becken angrenzenden Orte Rioja, Moyobamba und Tarapoto. Vor allem Tarapoto beeindruckt durch seine bezaubernde Flora und Fauna.

Huaraz
Huaraz sollte auf jeden Fall besucht werden. Wegen der naheliegenden Cordillera Blanca mit dem höchsten Berg Perus, dem Huascarán (6768 m), bildet Huaraz das Zentrum der Bergsteiger-, Trekking- und Wanderaktivitäten. Sehr beliebt ist der 5 tägige Santa Cruz Trek, der zu den Lagunas Llanganuco führt. Als beste Zeit zum Wandern gilt die Trockenzeit, die von Mai bis September dauert. Man sollte sich vor der ersten Wanderung etwas an die Höhe gewöhnen. Allein Huaraz liegt schon über 3000 m und die Höhenkrankheit ist nicht zu unterschätzen. Neben den vielen sportlichen Möglichkeiten gibt es in dieser Region aber auch viele kulturelle Sehenswürdigkeiten, z.B. der Ort Yungay, der bei einem schweren Erdbeben 1970 dem Erdboden gleich gemacht wurde und heute durch einen riesigen weißen Christus markiert wird. Sehr empfehlenswert ist ein Tagesausflug zu der Tempelanlage Chavín de Huántar. Die Chavín Kultur ist die älteste der bedeutenden Kulturen Perus.

Huánuco
Die kleine Stadt Huánuco (1894 m) liegt auf dem Weg von Pucallpa nach Lima und hat als einzige Attraktion den Tempel von Kotosch zu bieten. Dieser Tempel wird auch "Tempel der gekreuzten Hände" genannt und ist einer der ältesten in ganz Peru.

Junín
Wer die Höhe sucht, sollte den auf 4125 Meter gelegenen Ort Junín besuchen. Besonders sehenswert ist der Nationalpark mit dem gleichnamigen See und das Historische Heiligtum Chacamarca, das ein wichtiges Schlachtfeld im peruanischen Unabhängigkeitskampf war.

Huancavelica
Diese kleine, zum Teil schwer erreichbare, historische Stadt hat einen sehr schönen Sonntagsmarkt, bei dem die Einheimischen in ihrer traditionellen Kleidung zu sehen sind. Als Fremder ist man herzlich Willkommen, denn nur wenige Touristen besuchen diesen einst wegen seinen Heilquellen wichtigen strategischen Ort der Inka. Am besten erreicht man diesen Ort von Huancayo.

Ayacucho
Ayacucho ist eine der faszinierendsten Andenstädte Perus aus der Kolonialzeit. Ein Besuch ist sicherlich empfehlenswert, besonders in der Osterwoche während den berühmten Feierlichkeiten der Semana Santa. Als Sehenswürdigkeit kann man das Museo de Arte Popular, Museo Andres Avelino Cáceres, die Kathedrale und die Ruinen von Wari, der Hauptstadt des Wari-Reiches, betrachten.

Cuzco
Wer nach Peru reist, darf Cuzco(3326 m) auf keinen Fall auslassen! Einst die Hauptstadt des riesigen Inka-Reiches und der Nabel der Welt, wie diese Stadt von den Inkas genannt wurde, ist Cuzco nun die archäologische Hauptstadt Amerikas und Knotenpunkt auf vielen Reiserouten durch ganz Südamerika. Noch heute stehen die Gebäude der Kolonialzeit und der Gegenwart im Zentrum der Stadt auf den Grundmauern der Inka Paläste. Kleine Straßen und viele Treppen zeichnen das Bild von Cuzco. Die Liste der Sehenswürdigkeiten ist lang und es lohnt sich die Besucherkarte Boleto turístico zu kaufen, um günstigere Eintrittspreise zu bekommen. Ein absolutes Muss ist der Plaza de Armas mit der Kathedrale und der Kirche La Campañía, Santo Domingo und Coricancha, San Blas, Santa Catalina sowie das Museo de Arte Religioso. Wer lieber in Cafés, Bars oder Nightclubs geht, bekommt in dieser Stadt reichlich geboten. Direkt am Plaza de Armas findet das tägliche Nachtleben statt.

In der nahen Umgebung von Cuzco befinden sich noch die berühmte Festung Sacsayhuáman und die Ruinen von Qenko, Puca Pucara und Tambo Machay.

Das Heilige Tal der Inka
Nur einige Kilometer von Cuzco entfernt befindet sich das Heilige Tal der Inka mit dem Rio Urubamba und den Städten Pisac, Urubamba und Ollantaytambo. Neben vielen Sportmöglichkeiten, wie Riverrafting, Mountainbiking oder Trekking, kann man die interessanten und empfehlenswerten Inka Ruinen von Pisac und Ollantaytambo, sowie die Ruinen der Hochebene Moray und Chinchero besuchen. Jeder dieser Orte ist sehenswert und man kann sich tagelang in dieser Region aufhalten. Aus Cuzco fahren stündlich Busse in das Heilige Tal.

Machu Picchu
Den Höhepunkt jeder Peru Reise stellt der Besuch des historischen Heiligtums Machu Picchu dar! Diese mystische Ruine ist die bekannteste und großartigste archäologische Stätte des ganzen Kontinentes. Wer sie besucht, wird sofort von ihrem Zauber gefangen genommen! Wofür sie gebaut und weshalb sie verlassen wurde, ist bis heute noch unklar und einem Rätsel folgt das andere. Erreichen kann man Machu Picchu mit dem Zug, der von Cuzco über Ollantaytambo bis zum Ort Aguas Calientes fährt. Von dort fahren Pendelbusse zu der Ruine. Man kann aber auch einen der legendären Inka Trails (2 bis 6 Tage) wählen, wobei die klassische Route in der Nähe von Ollantaytambo beginnt und am vierten Tag die Ruine erreicht (ca. 40 km). Die Strecke führt durch eine vielseitige Landschaft mit reicher Flora und Fauna und überquert drei Pässe, die um die 4000 Meter Höhe haben. Wichtig auf dem Weg ist die richtige Ausstattung (Schlafsack, Isomatte, Zelt, warme Kleidung, Taschenlampe, etc.), die auch in Cuzco ausgeliehen werden kann.

Titicaca See
Südamerikas größter See ist der Titicaca See (3820 m) und wird deshalb auch "Andenmeer" genannt. Bekannt sind vor allem die schwimmenden Inseln der Uros, die nur aus Schilf gebaut sind. Von Puno kann man sie sehr leicht mit dem Schiff erreichen, der Ausflug ist empfehlenswert! Eine weitere Attraktion sind die Inseln Amantaní und Taquile, auf denen man eingeladen wird, bei einheimischen Familien zu übernachten. Kommt man von Cuzco, sollte man unbedingt den Zug wählen, der die Strecke zwar nur langsam und schnaufend schafft, aber ein einmaliges Erlebnis beschert!

Amazonien

Iquitos
Iquitos ist mit seinen 400.000 Einwohnern die größte Urwaldstadt Perus und liegt direkt am Rio Amazonas. Erreicht werden kann sie aber nur mit dem Flugzeug oder auf tagelangen Flussfahrten mit dem Boot. Zu sehen gibt es in Iquitos die schwimmende Barackenstadt Belén mit ihrem bunten Markt und eine Menge alter Häuser, die aus der Zeit des Gummi-Boom stammen. Bekannt ist das importierte Eisenhaus von Herrn Eiffel (Erbauer des Eiffelturm Paris). In der Nähe der Stadt kann man die Laguna Moronacocha und Laguna Quistacocha mit ihren Obst fressenden Fischen besuchen. Die meisten Touristen begeben sich aber tiefer in den Dschungel, um die wirkliche Tierwelt zu beobachten und übernachten in einer der vielen Urwald-Lodges, die im Umkreis und bis zu mehreren 100 km entfernt zu finden sind. Besonders empfehlenswert ist der Ausflug auf den 30 m hoch hängenden Laufstegen der Organisation ACEER am Rio Napo (160 km von Iquitos). Die Stege ermöglichen den Besuchern einen einzigartigen Blick auf das Dach des Regenwaldes!

Yurimaguas
Flussaufwärts liegt die ruhige Stadt Yurimaguas, die Perle des Rio Huallaga, wie sie genannt wird. Von hier kann man am besten zu dem Ort Lagunas aufbrechen, der Ausgangspunkt für einen Besuch im Pacaya-Samira Nationalpark, dem größten Schutzgebiet Perus, ist. Neben den vielen Tier- und Pflanzenarten leben auch noch mehrere wilde Urwaldstämme in diesem Gebiet. Die besten Monate für einen Besuch sind Juli und August, es bleibt aber noch trocken bis Jahresende. Tipp: Nicht vergessen genug Insektenschutz mitzunehmen!

Pucallpa
Pucallpa ist die zur Zeit am schnellsten wachsende Urwaldstadt. Ohne viele Sehenswürdigkeiten zu besitzen, ist sie ein idealer Ausgangspunkt für einen Bootstrip entlang des Rio Ucayali Richtung Iquitos oder einen Ausflug in die Anden nach Tingo Maria, dem Ort mit dem größten Coca Markt.

Manu Nationalpark
Der Manu Nationalpark befindet sich am Rio Madre de Dios und ist ähnlich groß wie der Pacaya-Samira Park und einer der besten Gebiete Südamerikas, um die abwechslungsreiche Tier- und Pflanzenwelt des Urwaldes betrachten zu können! Erreicht werden kann der Park von Cuzco mit einem Flug nach Boca Manu oder auf dem Landweg. Der Eintritt beträgt 15 US$ und man muss einen Führer dabei haben. Ratsam für Individualtouristen ist, sich einer Gruppe anzuschließen, um preisgünstiger zu reisen. Sehenswert sind der schöne Lago Cocha Salvador, das Manu Widlife Center und all die vielen kleinen Wege, die von der Zivilisation weg führen.

Puerto Maldonado
Die Stadt Puerto Maldonado liegt an der Mündung des Rio Tambopata mit dem Rio Madre de Dios, nur ca. 100 km von Bolivien entfernt. Von hier aus kann man in verschiedene Richtungen in den Urwald starten und sich in einer der vielen Urwald-Lodges einquartieren. Ein beliebtes Ausflugsziel ist der Nationalpark Zona Reservada Tambopata-Candamo mit der Colpa de Guacamayos, der Heimat Tausender Papageien. Erreichen kann man das Gebiet, indem man den Rio Tambopata flussaufwärts folgt. Eine Stunde flussabwärts des Rio Madre de Dios und eine weitere Stunde zu Fuß durch den Urwald gelangt man an den friedlichen und bezaubernden Lago Sandoval. Besonders spannend ist die nächtliche Bootstour zum Beobachten der seltenen Schwarzkaimane oder das Angeln der Piranhas! Diese schmecken sehr lecker, sollte man probieren! Einige Stunden weiter flussabwärts und nahe der Grenze zu Bolivien, kann man noch den Lago Valencia, einen abgeschnittenen Seitenarm des Rio Madre de Dios, finden. In diesem See sind die Piranhas besonders groß!

Mountain Biking Tours in Lima



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