Trekking in Peru

04.04.2011: IVBV Bergführer Cordillera Blanca National Park Huascaran

Kommunikation Hermann Biner, Präsident IVBV:

Ausgangslage

Die AGOEMA ist ursprünglich ein Verband von Touristenführer mit Sitz in Huaraz und nennt sich „spezialisiert für Bergsteigen“, obwohl sie keine Ausbildung als Bergführer haben. Diese Vereinigung versucht dauernd im Tourismus und bei den amtlichen Stellen Einfluss zu gewinnen mit dem Argument, sie seien für Bergsteigen spezialisiert.

Die AGOEMA besteht aus rund 90 Mitgliedern von denen etwa 20% illegal als Bergführer arbeiten.

Die AGOEMA hat beim Ministerium für Tourismus erreicht, dass internationale Bergführer im Gebiet des Huascaran Nationalparks nur noch tätig sein können wenn sie über eine Arbeitsbewilligung durch das Arbeitsministerium verfügen.

Es gehört zu unserer Verantwortung, alle Bergführer, welche in nächster Zeit eine Tour im Huascaran Nationalpark planen, auf diese neue Situation hinzuweisen. Gemäss Artikel 16 im Reglement gibt es aber nach wie vor keine Probleme wenn man einen lokalen AGMP Bergführer mit engagiert.

Massnahmen

Die AGMP hat bereits über einen Advokaten beim Ministerium für Tourismus interveniert. Es ist wichtig zu wissen, dass die AGMP auf der Seite der IVBV steht.

Der Vorstand hat den peruanischen Botschafter in der Schweiz über die Praxisänderung informiert und ihm dargelegt, dass die staatliche Anerkennung der IVBV Ausbildung und die Möglichkeit, sich einige Wochen mit eigenen mitgebrachten Touristen in Peru aufzuhalten, der Praxis unter den IVBV Mitgliedsländern entspricht. Der Botschafter hat unsere Stellungnahme an das Ministerium weiter geleitet.

Zusätzlich hat nun der Vorstand Frau Dorothée Fierz ein Mandat erteilt, um mit den peruanischen Behörden über eine Lösung in unserem Sinne zu verhandeln. Frau Fierz war lange Zeit in der Schweizer Politik tätig, leitet seit 2007 das Projekt „Cooperacion Alpinista Suiza – Peru“ und wird dabei von SWISSCONTACT unterstützt. Frau Fierz verfügt über sehr gute Beziehungen zur peruanischen Politik.

Sobald sich Lösungen abzeichnen, werden wir die IVBV Bergführer wieder orientieren.

Zermatt 4.4.2011

Hermann Biner, Präsident IVBV

Anwort/Meinung Active Peru:

Die Information im Anhang ist 100% richtig und es freut mich, dass eine Reaktion aus dem Ausland kommt. In 2004 oder so ist die Regel schon eingefuehrt worden, wuerde aber nie umgesetzt weil aus dem Ausland ganz viele Emails und Proteste gekommen sind.

In den letzten Wochen hat es in Huaraz verschiedene Treffs der Organisationen gegeben und da kommen immer wieder neue Regel dabei heraus. Manche gute, manche schlechte. Es gibt noch viel schlimmeres, z.B. dass Touristen nicht mehr ohne den Service von lokale Anbieter Abenteuertouren machen koennen. Das heist, dass auch voll erfahrenene Leute keine 0-8-15 stinknormale Wanderung alleine unternehmen duerfen. Das ist wirklich laecherlich.
Dadurch werden vor allem die Billiganbieter angeheuert werden die Umweltunverantwortlich arbeiten, Ihre Mitarbeiter ausnutzen, luegen, …. Wenn man vorhat ohne Organisation zu gehen und dann zu einer verpflichtet wird, sucht man sich ja das billigste heraus. Also letztendlich wird das unterstutzt, was man eigentlich vermeiden soll.

Eine Information die insbesondere fuer Eure Gruppe wichtig/interessant ist: Die ganze Regel gelten nur fuer die Cordillera Blanca, nicht Cordillera Huayhuash. Blanca ist ein National Park, Huayhuash eine Reserve ;-)

Allgemein:

In Huaraz wird stark unterschieden zwischen Trekking und Bergfuehrer. Weil Diablo Mudo wirklich nicht mehr ist als ein grosser Huegel und nicht mal Gletscherspalten hat, wird er auch von den Trekkingfuehrer gemacht.
Es geht auch nie ein Huaraz UIAGM nach Huayhuash um Diablo Mudo zu fuehren.

Ganz anders schaut es aus in der Cordillera Blanca: da sind auch die leichteste Berge doch noch ein bisschen “schwierig” – zumindest haben sie zumindest ein paar Gletscherspalten auf dem Weg, ein 5 meter 50 grad steigung oder sowas.

Dass das zukunftig ein einheimischer Fuehrer sein MUSS, halte ich aber fuer falsch, sehr falsch. Vor allem wenn man bedenkt, dass die meiste einheimsiche Fuehrer einfach nicht auf einem Wunschbaren niveau sind.
Genauso wie der Pflicht, mit eine lokale Agentur zu arbeiten. Das ist schlimm und wird zukunftig weniger Touristen in der Cordillera Blanca ziehen. Peruaner denken nicht so weit – echt – denken leider eher eingeschraenkt/kurzfristig.

Das heist soviel, dass z.B. 2 befreundete CH oder AT Bergfuehrer nicht zusammen in Alpinstil Bergsteigen gehen duerfen in der Cordillera Blanca. Sie muessten dann teuren Service bezahlen und ein einheimischer Fuehrer mit im Seil haengen, wodurch sie wahrscheinlich noch langsamerer unterwegs sind und ausserdem ein Kommunikationsproblem haben.

Ich bin selbst kein Bergfuehrer aber habe ueber 20 Berge, einige einfach, andere mehrfach, in unsere Region bestiegen. 30 Jahre Erfahrung Zelten, Wandern, Klettern und seid 5 Jahre Bergsteigen im Easy-Dificil Bereich. Zukunftig werde ich ein Bergfuehrer mitnehmen muessen, theoretisch sogar um eine Wanderung zu machen? Also ich bin da sprachlos.
Persoenlich habe ich da ja kein Problem, ich bin ja Besitzer und habe eine Agentur-Genehmigung fuers Nationalpark und gehe auf meine Erkennungstouren sowieso fast immer mit 4-5 lizenzierte Mitarbeiter aber genauso wie ich Hobby-Bergsteiger bin, gibt es ganz GAAANZ viele andere die jetzt das Interesse in unsere Region sicher verlieren werden.

Fuer Dich als Reisenanbieter hat es im Effekt auch kein Einfluss – wenn Du eine Gruppe zum Bergsteigen (also richtige Berge) herueber bringst, wuerde ich sowieso ein einheimischen UIAGM mitschicken wollen. Aber wenn Du privat herueberkommen wuerdest, wuerdest Du wahrscheinlich fluchen.

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